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Zwischen Himmel und Wasser – und noch auf der Erde ;)



Kitsurfen Report Tag 1: Bei kaum einem anderen Sport kommt man den Elementen Wasser und Luft so nahe wie beim Kitesurfen.


Ich habe es ausprobiert: in Podersdorf am See. Der Bericht von Tag 1!

Vieles spricht dafür, das Kiten zu erlernen: 1. Es geht schnell – innerhalb von 3 Tagen ist man soweit, dass man sein Können  am Wasser alleine verbessern und perfektionieren kann. 2. Die Technik basiert mehr auf dem Einsetzen des eigenen Körpergewichts als durch bloße Muskelkraft 3. Das Gefühl, durch Wasser und Wellen zu gleiten, muss einfach unbeschreiblich sein!!

Kein Wind? Dann chillen wir mal eben ...

Sonntag, 9.30. Ich checke ein in der kite2fly Kitesurfschule in Podersdorf am Neusiedlersee. Eine halbe Stunde zu spät – denn die Anfahrt mit Kind und Kegel will erst mal organisiert sein – und das in aller Herrgottsfrüh am Sonntag! Harald Mikosch von kite2fly begrüßt uns gelassen. Alles easy, am Kiterbeach gibt's keinen Stress. Noch dazu ist heute ohnehin kaum Wind! Kein Mensch versteht, warum der Herr dennoch eine Pudelhaube trägt. Jetzt ist erstmal am See abhängen und Chillen angesagt. Wir trinken Kaffee aus Bechern. Hund Selma ist auch dabei. "Das kann natürlich immer passieren, dass der Wind auf sich warten lässt", erklärt Harald die Lage, "aber wenn jemand bei uns einen Kurs besucht, wird die abgegangene Zeit natürlich immer nachgeholt."




Studium an Land

Wir setzen uns in die Wiese schauen uns zuerst einmal an, wie so ein Kite aufgebaut ist. Es gibt eben den Schirm, den "Drachen" und die Bar, über die man mit 24-30 Meter langen Leinen mit dem Schirm verbunden ist. Das Brett, auf dem man durch das Wasser schlittert, kommt heute noch nicht zum Einsatz. Anhand eines Modells erklärt Harald jetzt, wie die Windrichtung und die Stellung des Kites miteinander zusammen hängen - wie man Druck aufbaut und den Kite in die gewünschte Richtung steuert. In der Theorie klingt es schlüssig - schauen wir mal, wie das in der Praxis funktioniert.

Trockentraining in der Wiese

Jetzt ist Trockentraining angesagt. Wir bekommen einen Kite und sollen ihn  – für heute noch auf der Erde stehend – durch die Luft manövrieren. Es gelingt mir, das Ding rasant in den Boden hineinzujagen, in den Baum zu segeln und elegant um eine Fahnenstange zu wickeln. "Du bist nicht die Erste und Einzige, der das passiert!", lacht kite2fly-Instructor Stefan, und nestelt an den Leinen herum, bis der Drache von der Fahnenstange rutscht.


Ganz klar, man muss erst einmal üben, mit welcher Armstellung man dem fliegenden Drachen Herr – äh – Frau wird. Nach einiger Zeit des Herumwurschtelns habe ich den Bogen raus. Der Kite segelt durch die Luft und ich ziehe ein paar Achterschleifen durch den Himmel. "Jetzt setz dich mal damit am Boden", sagt Roman, denn schließlich kann man am Wasser auch nicht dem Wind hinterherlaufen, wie ich es  auf der Wiese mache. Also setze ich mich in die Wiese und ziehe weiter. So geht das eine Weile, bis der Wind sich wieder verabschiedet und der Schirm nicht mehr aufsteigen will. Schluss für heute! Ich schnapp' mir ein Surfbrett und geh damit erst mal in den See.

www.mydays.deTeil 2 des Reports über Tag 2 liest du, sobald der Wind mitspielt. Voraussichtlich nächstes Wochenende!





kite2fly
Seeufergasse 30
7141 
Podersdorf am See

Tel. +43 664 411 69 57 

www.kite2fly.com