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Müll vermeiden - so geht's!

Müll vermeiden ist längst nicht mehr die Sache von "Alternativen" und "Öko-Freaks". Es geht uns alle an. Und: Es wird zunehmend zum kollektiven Bedürfnis. Tipps zum Müll Vermeiden lest ihr hier. Habt ihr auch noch Ideen? Dann freu ich mich, wenn ihr sie ergänzt!

In städtischen Gebieten kommt die Müllabfuhr einmal pro Woche. Zu jedem Haushalt. Am Land etwas seltener, manchmal nur alle 2-4 Wochen für Restmüll oder Plastik. Es ist schon erschreckend, was sich da in einem Durchschnittshaushalt so ansammelt. Jedes Jahr landen 6 Millionen Tonnen Plastikmüll allein in den Flüssen und im Meer! Diese zerfallen dann in Partikel mit giftigen Substanzen und dienen den Fischen als vermeintliches Futter, oder es bilden sich Plastikmüllstrudel im Ozean, die die Größe ganzer Kontinente erreichen und im Wasser vor sich hintreiben ... Ich will das nicht länger mitmachen! Und da auch die Medien quer durch alle Formate in letzter Zeit verstärkt über das Thema Müll vermeiden berichten, ist es auch für mich höchste Zeit geworden, mich damit auseinander zu setzen und etwas beizutragen, dass die Müllberge etwas kleiner werden. Macht auch ihr mit!

Mit diesen Tipps kann jeder von uns Müll vermeiden: 


1. Glas statt Plastik
Milch und Joghurt müssen wir nicht in Bechern kaufen, die gibt es auch im Glas. Glas ist umweltfreundlich und wiederverwertbar. Wenn du am Land wohnst, kannst du deine Milch auch mit der Kanne direkt vom Bauernhof holen.


2. SodaStream
Ich habe die Nase voll von all dem Plastkmüll und habe mir jetzt im Internet einen SodaStreammüll vermeidengekauft. Ich mache mein Soda jetzt selbst und kann es auch mit unterschiedlichen Gescmäckern versetzen. Die Zeiten des Plastikflaschen-Schleppens und -Wegwerfens sind für mich vorbei!


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3. Wochenmarkt statt Supermarkt
Ist euch schon mal aufgefallen, wie das Gemüse im Supermarkt verpackt ist? Da gibt es eine Plastik- oder Kartonschale und nochmals Plastik drumherum. In meiner Nähe gibt es einen Wochenmarkt. Da kaufe ich mein Obst und Gemüse jetzt nach Möglichkeit so oft es geht selbst. Und packe es in mitgebrachten Stofftaschen ab. Auch kann man sich in manchen Gebieten das Gemüse direkt ab Hof nachhause zustellen lassen. Probiert doch gleich mal das Abo oder den Webshop aus!


4. Stofftaschen statt Plastiksackerl
Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt: In den Supermarkt gehe ich jetzt nur mehr mit Stofftaschen. Oder mit einem Einkaufskorb. Plastiksackerln kaufe ich keine mehr. 

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Plastikmüll kann jeder von uns vermeiden!
5. Mit Tupperware in den Supermarkt
In Deutschland und einigen Ländern gibt es schon Supermärkte, die Lebensmittel unverpackt verkaufen. Die Kunden kommen mit mitgebrachten Stofftaschen und Tupperware ins Geschäft und packen sich die gewünschten Mengen einfach selber ab. Wie findet ihr das?


6. Qualität statt Quantität
Ich war einigermaßen geschockt, als  mir unlängst in ein T-Shirt um 2,90,-- im Endverkauf unter gekommen ist. Ich will nicht wissen, unter welchen Umständen die produziert werden ...! Aber denken wir mal nach: Ist es nicht besser, wir kaufen uns statt fünf solcher Billigfetzen ein qualitativ hochwertiges Teil, das fair produziert wurde und länger hält? Denn auch die alten Billig-T-Shirts in Niedrigqualität müssen entsorgt werden!

7. Borgen statt kaufen
Nicht nur bei Klamotten, auch bei vielen anderen Gebrauchsgegenständen wie Werkzeug, Garten- oder Sportgeräten uvm. kann man sich mit Familie, Nachbarn und Freunden zusammentun. Brauchen wir wirklich alles selbst, was wir schnell mal brauchen? Tauschen und Borgen spart Geld und schont die Umwelt – weil alles, was hergestellt und gekauft wird, irgendwann auch wieder entsorgt werden muss!

8.  Gebraucht kaufen
Alternativ zum Borgen, Tauschen oder neu Kaufen bieten sich Flohmarktplattformen im Internet an. Hier findest du von Klamotten über Fahrräder, Autos, Werkzeuge bis hin zu Hundeleinen und Hasengehegen oder Swimmingpools und vielem, vielem mehr Tausende gebrauchte Artikel in Top-Zustand und zu guten Preisen.


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9. Altes verkaufen oder verschenken
Und: Bevor wir selbst etwas wegwerfen, was wir nicht mehr brauchen, stellen wir es doch auch in diesen Plattformen ein. Ich habe damit schon gute Erfahrungen gemacht und nebenbei auch nette Leute kennengelernt. Über alte Möbel, die noch in Ordnung sind, freuen sich etwa auch Sozialeinrichtungen wie Jugendzentren oder Flüchtlingsheime, wenn ihr ihnen diese zur Verfügung stellt.


10. Einkäufe planen
Wer mit Einkaufsliste in den Supermarkt geht, kauft nur das, was er wirklich braucht. Jeden Tag werden in den Haushalten tausende Tonnen Lebensmittel weggeschmissen, die im Kühlschrank verderben und direkt in den Mistkübel wandern!

11. Biomüll kompostieren
Alle verderblichen Lebensmittel können statt im Biomüll auch auf dem Kompost entsorgt werden. Das macht auch gleich eine gehaltvolle Blumenerde.

12. Brot selber backen
Gerade heute habe ich auch einen Artikel über das künstliche Brot, das zu Dumpingpreisen in den Diskontern verkauft wird, gelesen. Es wird in ganz Europa billigst und mit Enzymen angereichert hergestellt, tiefgekühlt über Transitruten in die Geschäfte in Österreich gebracht (Abgase!) und dort in den "Backshops" & Co wieder aufgebacken ... Ein Brotbackautomatmüll vermeidenbietet viele Vorteile: Man hat immer frisches Brot nach dem eigenen Geschmack zuhause, weiß was drin ist – und spart die Plastikverpackung!

13. Upcycling statt Downcycling
Wir müssen nicht alles wegwerfen. Anstatt nur zu recyclen, können wir alte Gegenstände auch "aufpimpen" und zu etwas Neuem machen. Hole dir ein paar Anregungen in dieser Upcycling Community


Habt ihr noch mehr Ideen zum Thema Müll vermeiden, und auch eigene Erfahrungen? Ich freue mich über eure Ergänzungen und Anregungen. Packen wir's gemeinsam an!