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Farbenfrohes Kinderzimmer!

Das Baby ist unterwegs du fragst dich: „Was tun mit den kahlen Wänden im Kinderzimmer?“ „Farbe“ heißt die Zauberwort! So bringst du dein Kinderzimmer ohne viel Aufwand zum Leuchten.

Das Kinderzimmer ist ein Raum der Geborgenheit, der sich zum Schlafen wie zum Spielen und zum Lernen genauso eignet. Mit Farbe lässt sich hier viel bewirken. Je nach Nuance und Intensität schlagen sich Farben in verschiedenster Weise auf das Gemüt. Sie zaubern Stimmungen und Gefühle, beeinflussen Entscheidungen, unterstreichen Eindrücke und motivieren zu Handlungen.

Ein kleiner Vorgeschmack: Rot, Orange oder Gelb etwa vermitteln Nestwärme und Behaglichkeit, Blau oder Grün wirken entspannend und beruhigend – sie sind also ideale Farben für das Schlafzimmer. Rot ist die dynamischste aller Farben, sie aktiviert Körper und Geist. Aber Vorsicht: Zuviel davon kann Unruhe und Aggression begünstigen. Orange fördert die Geselligkeit und kurbelt den Appetit an, Grau und Blau wiederum können ihn verderben und die Unterhaltungsfreude hemmen. Farben machen Laune und können auch zur optischen Vergrößerung oder Verkleinerung von Räumen gezielt eingesetzt werden. Im Kinderzimmer sollte ein bekömmliches Mittelmaß zwischen vielen und wenig Reizen herrschen.

Welches Coleur ist das Richtige?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen kalten und warmen bzw. hellen und dunklen Farben. Sie haben verschiedene Vorzüge:

♣    Kalte Farben wie Grün- und Blautöne sind aufgrund ihrer entspannenden Wirkung besonders für Schlafzimmer, im Kinderzimmer für die Schlafecke geeignet. SIe weiten Räume auch optisch aus.
♣    Warme Farben wie Rot-, Gelb- und Orangetöne wirken aktivierend, aufmunternd und Kreativität fördernd. In Räumen, die mit warmen Farben ausgemalt sind, wird sogar die Raumtemperatur um einige Grad wärmer empfunden! Im Kinderzimmer in zarten Tönungen bestens für den Spiel- und Lernbereich geeignet.
♣    Helle Farben vermitteln Leichtigkeit und Freundlichkeit. Sie geben den Eindruck von Weite und lassen Räume größer erscheinen.
♣    Dunkle Farben verkleinern Räume optisch. Sie wirken oft düster und einengend, können aber auch Geborgenheit vermitteln.

Auf die Kombination kommt es an!

Für die Wände im Kinderzimmer eignen sich am besten Pastelltöne, z.B. aus Rosa, Grün, Gelb, Orange oder Blau. Wem die Entscheidung nun etwas schwer fällt, kann auch mehrere Farben oder Nuancen miteinander kombinieren. Bedenke, dass die Wandfarbe mit Einrichtung, Fußboden und Teppich harmoniert. Wähle zur Abgleichung am besten eine folgender Möglichkeiten:

Ton-in-Ton-Kombinationen 

Z.B. Rosa in diversen Nuancen. Ein bunter Farbtupfer lässt sich hier mit einer zusätzlichen Kontrastfarbe wie Blau setzen.

Farben gleicher Helligkeitsstufe

Alle Töne haben die gleiche Leuchtkraft. Dies ist etwa bei einer Mischung aus zarten Pastells (z.B. Blau kombiniert mit Gelb und Lila) der Fall.

Farben aus dem Komplementärbereich

Die Komplementärfarbe ist jene, die einer Farbe im Farbkreis gegenüber liegt. Mischt man beide miteinander, z.B. Gelb mit Violett, Rot mit Grün und Blau mit Orange, so erhält man Grau. Werden Komplementärfarben nicht gemischt, sondern miteinander kombiniert, steigern sie gegenseitig ihre Leuchtkraft. In zarten Tönen im Kinderzimmer verwendet, ergibt das besonders fröhliche Effekte.

Tipps für den Materialkauf

Benutze für das Kinderzimmer am besten wasserlösliche, geruchsneutrale Innenwandfarbe auf biologischer Basis (z.B. Dispersions- oder  Mineralfarbe).

Entweder du entscheidest dich für eine fertig gemischte Nuance oder du mischst selbst. Letztere Variante hat den Vorteil, dass du beinahe unbegrenzte Möglichkeiten für die Erstellung der individuellen Farbnuance hast. Allerdings ist dies auch mit mehr Aufwand verbunden. Verwende zum Aufhellen Weiß und zum Abdunkeln jene Farbe, die der Grundfarbe im Farbkreis gegenüber liegt (s. Abbildung). Z.B. ergibt Gelb mit etwas Violett Dunkelgelb, Rot mit etwas Grün Dunkelrot usw.

Du siehst: Man muss tatsächlich kein Künstler sein, um Kunstvolles zu erschaffen. Fröhliches Werken!