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Einmal Suppe to go bitte!

Während vor kurzem noch jeder wild auf Grüne Smoothies war, greift man jetzt zum Suppenpott. Wir haben uns nach der Festtags-Schlemmerei die neue Feelwell-Methode angesehen. In New York ist sie bereits der letzte Schrei!

Kohlsuppe war ja schon immer der Klassiker unter den Abnehm-Methoden. Einmal einen Riesen-Topf auf den Herd gestellt und gleich eine Fuhre für den nächsten Tag gekocht – und schon hatte man morgens, mittags und abends und auch zwischendurch nahrunsgmäßig ausgesorgt. Das Wundersüppchen schien fast in Vergessenheit geraten, als jeder wie besessen begann, täglich Salatköpfe, Brennessel und Sauerampfer massenweise in den Mixer zu stopfen und selbige kurz und grün zu hächseln. Grüne Smoothies sollten so schnell von unserem Diät- und Alltagsspeiseplan nicht wegzudenken sein. Oder doch?

Ja, doch. Denn niemand hatte die Rechnung ohne die Suppe gemacht. Hierzulande hat das Münchner Label Freshhunter Bio Soup gleich auf das Pferd gesetzt. Um € 3,29 pro Stück bekommt man frisch zubereitete Brühen in der 250 ml Glasflasche direkt nachhause geliefert: Ob Strauchtomate Aprikose Chili, Zucchini Limette Minze oder Paprika Pfirsich: alle drei Sorten sind auch im Kombipack erhältlich. Selbstverständlich alles ganz bio, vegan, Gluten- und laktosefrei.
Ebensolche Kost erhält man per Onlinebestellung deutschlandweit auch beim Label All about Raw in Berlin: Setzte man beim gesunden Store zuerst ebenso ganz auf frisch gepresste Säfte von Grün bis in alle Farben, haben auch die Suppen in den Regalen Einzug gehalten: toll schmeckt etwa die Spargelcremesuppe mit Cashewnüssen und Kerbel. Im Sommer war kalte Gazpacho der Hit unter den Bestellungen, doch auch Rote Beete oder Linsenbrühe kamen als ziemlich lecker an. Im Winter kommen dann Süßkartoffeln mit gelben Linsen oder Curry, Kokos und Tomaten nach ayurvedischer Rezeptur und viele Sorten mehr in den Teller.

Fleischbrühe statt Kaffee: Goodbye, Heißhunger!

Wer kein Verfechter von veganer Ernährung ist, darf das flüssige Gericht auch „fleischig“ auskosten: Stars und Sternchen loben Fleischbrühe als neues Beautywunder aus – und in New York bekommt man die Fleischbrühe to go statt den Coffee to go ganz selbstverständlich an der Straßenecke. Auch eine Tagesration in der Thermoskanne geht schnell mal von der Straße mit. „Brodo“ heißt der In-Laden, an dem es die Tagesration Suppe („Broth) zum Mitnehmen gibt. Achtung: Eine Warteschlange muss in Kauf gemommen werden!
Warum der ganze Big Apple auf das heiße Fleisch im Becher schwört: Weil in den Knochen der Tiere wertvolle Inhaltsstoffe wie Kollagen und Gelatine stecken, die das Bindegewebe der Haut unterstützen. Außerdem wirken Markbrühen dank der darin enthaltenen Aminesäureverbindungen entzündungshemmend, und sie stärken das Immunsystem. Die Brühe liefert Kalzium, Magnesium und Phosphor und soll die Haare zum Glänzen und die Haut zum Strahlen bringen. Darüber hinaus ist Fleischbrühe schonend für den Magen und kann daher ebenso für Detoxzwecke eingesetzt werden: Heiße Kost regt zusätzlich das Schwitzen an, was ein optimaler Side-Effekt beim Entgiften ist. Und: Heißhungerattacken werden durch den Fleischgeschmack gleich ausgebremst. Na bitte – schon probiert? Hier geht's zum Rezept!

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Foto: Fotolia, Brodo NYC